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lyrik II




nichts sagen müssen
und doch wort
für wort
wie durch ein schlüsselloch
auf das
geheimnis blicken

das unsagbare herüber-
buchstabieren
sich selbst in diesem wortleuchten
schemenhaft und
ausschnittsweise auf-
erstehen lassen


(ts)

lyrik I



was mit worten gesagt
werden kann

auch was unausprechlich
bleiben muss

menschliches eben

sucht seinen ort
zuweilen
und findet sich dort
zwischen den 
zeilen

sucht seinen ort
und findet mich dort



(ts)